15.10.2024

Ist eine Zahnfleischentzündung akut oder schon chronisch? Das ist der Unterschied!

Zahnfleischentzündungen, auch als Gingivitis bekannt, gehören zu den häufigsten Mundgesundheitsproblemen. Sie wird oft durch Bakterien im Zahnbelag ausgelöst und kann unbehandelt chronisch werden. In unserer Praxis für Zahnheilkunde Dr. Kohl und Kollegen in München Unterföhring behandeln wir mit modernen Methoden beide Arten der Entzündung. Wie sich die akute Zahnfleischentzündung von der chronischen Gingivitis unterscheidet, erklären wir hier. 


Wie äußert sich eine akute Zahnfleischentzündung?


Akute Zahnfleischentzündungen zeigen sich durch Rötungen, Schwellungen und Zahnfleischbluten, vor allem beim Zähneputzen. Oft ist auch Mundgeruch ein begleitendes Symptom. In diesem Stadium kann die Entzündung noch leicht durch eine Verbesserung der Mundhygiene bekämpft werden. Dazu gehören regelmäßiges Zähneputzen, die Reinigung der Zahnzwischenräume sowie die Anwendung von antibakteriellen Mundspülungen. Professionelle Zahnreinigungen in der Zahnarztpraxis helfen ebenfalls, den Zahnbelag zu entfernen und die Entzündung zu heilen.


Wie läuft der Übergang zur chronischen Entzündung ab?


Wird die akute Gingivitis nicht rechtzeitig behandelt, kann sie in eine chronische Form übergehen. In diesem Fall wirken die Symptome oft weniger offensichtlich, da das Zahnfleisch nicht mehr so stark anschwillt. Dennoch bleibt es entzündet, was zu wiederkehrenden Blutungen und Zahnfleischrückgang führen kann. Der Übergang von der akuten zur chronischen Entzündung kann schleichend erfolgen, weshalb regelmäßige Zahnarztbesuche unerlässlich sind, um diese Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Eine chronische Gingivitis erfordert in der Regel intensivere Maßnahmen, wie eine tiefgehende Zahnreinigung oder den Einsatz von speziellen antibakteriellen Mitteln.


Gefahr der Parodontitis


Chronische Zahnfleischentzündungen bergen das Risiko, sich zur Parodontitis weiterzuentwickeln. Dabei handelt es sich um eine schwere Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates, die nicht nur den Zahnfleischrückgang verstärkt, sondern auch den Kieferknochen angreift. Die Parodontitis führt im schlimmsten Fall zu Zahnverlust und kann das Risiko für systemische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme erhöhen. Der beste Schutz vor Parodontitis besteht in der frühzeitigen Behandlung von Zahnfleischentzündungen und einer konsequenten Mundhygiene.